Projektbeschreibung

Naturpark Ötscher-Tormäuer: Strukturelle Festigung, qualitative Weiterentwicklung sowie Umsetzung des Naturpark-Konzepts LE-78-03-NOE-2025-41934

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer hat in einem partizipativen Prozess im Jahr 2024 das Naturpark-Konzept 2030 erstellt. Das Naturpark-Konzept bildet die Basis für das vorliegende Projekt und auch die nachhaltige Entwicklung der Naturparkregion.

Ziel des Projektes ist die Festigung des Naturparkgedankens in den Säulen Naturschutz, Bildung, naturbasierte Erholung und Regionalentwicklung in der Region und die Unterstützung der Umsetzung des Naturpark-Konzeptes 2030.

Dabei liegt der Fokus auf:

  1. Stärkung und Weiterentwicklung der Strukturen des Naturparkmanagements
  2. Stabile Verankerung des Naturparks in institutionellen regionalen Strukturen
  3. Festigung bestehender und Etablierung neuer regionaler Partnerschaften
  4. Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung, den Naturparkgemeinden, Partnerorganisationen
  5. Weiterentwicklung kulturlandschaftsbezogener Maßnahmen und Aktivitäten im Naturschutz
  6. Fortführung und Verbesserung der Kooperation mit Bildungseinrichtungen
  7. Maßnahmen zur Verbesserung der gemeinsamen Kommunikation

Ziele:

Als übergeordnetes Ziel des Naturparks ist es Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu sein und Natur- und Kulturlandschaft zu fördern, idem Ideen aus der Region aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Der Naturpark ist eine Modellregion für Klimawandel, Biodiversität und nachhaltige Entwicklung und arbeitet mit Partnern aus ganz Österreich und dem Alpenraum zusammen.
Der respektvolle Umgang mit allen Partner:innen, Mitarbeitenden, den Menschen vor Ort und Gästen steht im Mittelpunkt, um das Leben in der Region besser zu machen. 

Ziele in den 4 Säulen

Schutz: 

  • Die Offenhaltung der Landschaft und der Erhalt ökologisch wertvoller  Kulturlandschaftselemente wird aktiv verfolgt. 
  • Die dafür notwendige Kooperation mit Landwirt:innen, Interessenvertretungen und Privatpersonen hat Priorität.
  • Besonders sensible Landschaftsräume wie Felsstandorte, alpine Rasen und Höhlen sowie auf Landes- und Europaebene besonders wichtige Lebensräume und Arten (Natura 2000, Infopapier Schutz) sind ungestört und die Habitate unzerschnitten oder neu vernetzt.
  • Die Kooperation mit nationalen und internationalen Schutzgebieten wird weiter ausgebaut und gemeinsame Projekte werden verfolgt. 
  • Der Naturpark übernimmt eine aktive Rolle im Bereich Forschung, Biodiversität, Klimawandel und Klimawandelanpassung.

Bildung:

  • Die Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen wird konsequent weiterentwickelt
  • Die Identifikation mit dem Naturpark wird gesteigert.
  • Der Naturpark wird zur Wissensplattform in den Themenbereichen Kulturlandschaft, Umwelt & Natur sowie Klima und Klimawandelanpassung.
  • Der Naturpark beschäftigt sich vermehrt mit Naturvermittlungs- und Weiterbildungsprogrammen für die regionale Bevölkerung und Gäste
  • Die Zusammenarbeit mit höheren Bildungseinrichtungen wird ausgebaut, eine wissenschaftliche Außenstelle, etwa das Klimaforschungszentrum Ötscher, wird verfolgt.

Erholung: 

  • Die Naturpark-Region wird als ein touristischer Erholungsraum wahrgenommen.
  • Der Naturpark steht für ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Naturparktourismus.
  • Die Naturparkorganisation bringt sich aktiv als Netzwerkpartner in Kooperationen mit übergeordneten Tourismusorganisationen ein.
  • Wanderwege und -infrastruktur im Naturpark werden professionell bewirtschaftet. 
  • Ziel ist eine dem Naturraum entsprechende Lenkung und Entzerrung der touristischen Ströme.
  • Eine Vernetzung von Organisationen bei der Wegeerhaltung sowie eine Schnittstelle zwischen touristischen Bedürfnissen und jenen von Land- und Forstwirtschaft sind etabliert.
  • Der Naturpark trägt über das selbst betriebene Naturparkzentrum Ötscher-Basis sowie die Partnerbetriebe Schutzhaus Vorderötscher, Regionalküche und Erlebnisdorf Sulzbichl aktiv zur regionalen, touristischen Wertschöpfung bei

Regionalentwicklung: 

  • Die Naturparkphilosophie wird in (10-15) Naturparkpartnerbetrieben im Tourismus und Gastronomie, Forst- und Landwirtschaft und Gewerbe weiterentwickelt.
  • Der Naturpark leistet einen Beitrag zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung. 
  • Produkte, die nachhaltig erzeugt oder biodiversitätsfördernd sind, bekommen durch das Image des Naturparks einen zusätzlichen Mehrwert.
  • Der Naturpark organisiert einzelbetriebliche Unterstützung durch Beratungsleistungen und fördert Partnerschaften und Kooperationen für Bewirtschafter:innen.
  • Initiativen und Kooperationen für den öffentlichen Verkehr werden unterstützt.
     

Partner