Ötscher, © Mostviertel Tourismus, weinfranz.at

Wilde Wässer

Kristallklare und naturreine Gewässer im Naturpark

Die Ötschergräben

„Grand Canyon Österreichs“ nennt der Volksmund den tiefen Einschnitt, den der Ötscherbach im Laufe der Jahrtausende geformt hat. Auf dem gut befestigten Weg gelangt man zur Jausenstation „Ötscherhias“ und zu drei bis zu 90 m hohen Wasserfällen: dem Lassingfall, dem Mirafall und dem Schleierfall. Start und Ziel der Wanderung ist das Naturparkzentrum Ötscher-Basis in Wienerbruck.

Der Lassingfall

Ausgehend vom Stausee Wienerbruck stürzt der Lassingbach 90 m in die Tiefe. Seine Kraft wird großteils vom Kraftwerk Wienerbruck genutzt.

Die Tormäuer

Eindrucksvolle Schluchtenlandschaften sind die tiefen Einschnitte der Erlauf, die Vorderen und die Hinteren Tormäuer.

Der Trefflingfall

Sehenswert ist der Trefflingfall in den Vorderen Tormäuern. Der über mehrere Kaskaden herabstürzende Wasserfall ist etwa 280 m lang und überwindet 120 Höhenmeter. Er gilt als einer der längsten Wasserfälle Niederösterreichs und lässt sich ganz hautnah erleben, denn der Wanderweg verläuft unmittelbar neben ihm.

Der Erlaufsee

Frisch, klar und türkisgrün zeigt sich der Erlaufsee bei Mitterbach. Er ist Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Mit Sandstrand, Liegewiese, Tauch- und Surfmöglichkeit, Bootsverleih. Fischen ist mit Fischereikarte möglich.

Der Erlaufstausee

Rund um den Erlaufstausee, ein bekanntes Fischgewässer, führt ein kinderwagentauglicher Naturlehrpfad (Gehzeit ca. 2 Stunden). Von hier erreicht man auch die Erlaufklause und die Ötschergräben.