Ötscher, © Mostviertel Tourismus, weinfranz.at
Der höchste Berg im Mostviertel besticht mit zahlreichen Wanderwegen, Wasserfällen, Schluchten und Höhlen.

Die schönsten Touren im Naturpark

Über den Rauhen Kamm auf den Ötscher

Die anspruchsvollste Tour auf den fast 2.000 Meter hohen Ötscher führt über den Rauhen Kamm. Die Tour erfordert Schwindelfreiheit und entsprechende Bergausrüstung. Von Nestelbergsäge (oder Lackenhof) aus ist man rund 6 Stunden unterwegs. Etwa 11 Stunden dauert der Weg von/bis Trübenbach. Zum Übernachten bietet sich das Ötscherschutzhaus an.

Zur Tour

Durch den „Grand Canyon Österreichs“

Eine der wildesten Landschaften im Mostviertel sind die Ötschergräben. „Grand Canyon Österreichs“ nennt der Volksmund den tiefen Einschnitt, den der Ötscherbach im Laufe der Jahrtausende geformt hat. Die Landschaftskomposition aus Felsen, Wildbach und Wasserfällen erinnert an Westernfilme. An den Sonnen beschienenen Felswänden wachsen allerlei seltene Pflanzen.
Die Tour führt von Wienerbruck über den romantischen Lassingfall zum Stierwaschboden und weiter durch die Ötschergräben. Auf dem direkt neben dem Fluss angelegten Weg gelangt man zur Jausenstation Ötscherhias.
Von der Jausenstation gehts zum Bahnhof Mitterbach und mit der Mariazellerbahn zurück nach Wienerbruck.
Gehzeit: etwa 3 Stunden (ohne Mirafall und Schleierfall)
Start und Ziel: Naturparkzentrum Ötscherbasis Wienerbruck (Gemeinde Annaberg)

Tipp: Wer eine längere Wanderung plant, gelangt von der Jausenstation Ötscherhias auch zu zwei weiteren, bis zu 90 m hohen Wasserfällen: dem Mirafall und dem Schleierfall.

Zur Tour

Zum Trefflingfall

Die Route beginnt am Sulzbichl. Von hier gehts aufs Hochbärneck und zum Almhaus, von wo man eine herrliche Aussicht auf den Ötscher genießt. Dann hinunter zur glasklaren Erlauf und entlang der Vorderen Tormäuer zur Toreckklamm, einer Engstelle der Erlauf. Von dort bergauf entlang des tosenden Trefflingfalles, der sich über mehrere Kaskaden über 120 Höhenmeter in die Tiefe stürzt, zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Die Rundwanderung dauert ca. 3,5 Stunden.
Start und Ziel: Jausenstation am Sulzbichl (Gemeinde Puchenstuben)

Zur Tour

Sprudelnde Wässer in den Tormäuern

Eindrucksvolle Schluchtenlandschaften sind die tiefen Einschnitte der Erlauf, die Vorderen und die Hinteren Tormäuer. Sie liegen in der Nähe von Kienberg-Gaming (Vordere Tormäuer) und von Gösing bzw. Erlaufboden (Hintere Tormäuer). Sehenswert ist der Trefflingfall in den Vorderen Tormäuern. Der über mehrere Kaskaden herabstürzende Wasserfall ist etwa 280 Meter lang und überwindet 100 Höhenmeter. Der Wasserfall lässt sich ganz hautnah erleben, denn der Wanderweg verläuft unmittelbar neben ihm. Beim Gehen spürt man die erfrischende Gischt des Wassers.

Ganz in der Nähe liegt die Toreck-Klamm, eine enge Schlucht, in der einst Holz talwärts getriftet wurde. In der Toreck-Klamm war einst ein Wasserkraftwerk geplant.

Zur Ötscher-Tropfsteinhöhle

Von der Jausenstation „Schindlhütte“ bei Gaming führt die 45-minütige Wanderung über den Erlebnissteig zur Ötscher-Tropfsteinhöhle. Etwa 45 Minuten dauert die Führung durch die unterirdische Wunderwelt der 575 Meter langen und 54 Meter tiefen Höhle. Zu sehen gibt es jahrtausende alte Tropfsteine, Sinterbildungen, einen unterirdischen See und die Märchenhalle.

Von Lackenhof aus ist die Höhle über Steingrabenkreuz, Schönwald, Kerschbaum in rund 2 Stunden zu erwandern, von Raneck über Schönwald und Kerschbaum in 1,5 Stunden.
Führungen: 1. Mai bis 26. Oktober Sa, So und Ftg 9–16 Uhr., Juli und August zusätzlich jeden Mi 1

Touren im Naturpark Ötscher-Tormäuer

Ergebnisse filtern
Toureigenschaften
Schwierigkeit
Art der Tour